Herbst-Titelbild. Alte Windwurffläche- heute mit Forstkulturen bepflanzt

Bis in den Wald


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Die Seite "Bis in den Wald" soll in erster Linie als Informationsseite für Geocacher dienen. Sie soll in vielen Bereichen einen neutralen Einblick in Wald, Feld und Flur geben.
Obwohl die Seite den häufigsten Fragen der Geocacher nachgeht, können hier aber auch andere Onlinenutzer nützliche Informationen finden, da die behandelten Themen für jeden Naturnutzer gelten. Dadurch findet sicherlich auch der "nicht Geocacher" nützliche Informationen zu Fragen rund um Feld und Flur.

Diese Seite greift viele Fragen aus Foren und Blogs der Geocaching-Gemeinschaft auf und versucht diese zu erklären. Viele Blogs und Foren sind den Fragen bereits nachgegangen, leider blieb es meistens bei der Aufzählung der Verbote, aber die Hintergründe wurden nur angeschnitten. Des Weiteren konnte man öfter zwischen den Zeilen Vorurteile gegen die Gruppen aus Forst, Jagd und Eigentümer herauslesen.

Die Seite "Bis in den Wald" versucht nun, den Lesern, neutral mit Hintergründen und Sachverhalten zu versorgen. In den Texten wurde bewusst auf Fremdwörter und Fachbegriffe verzichtet, um möglichst vielen Nutzern die Informationen zur Verfügung zu stellen. Bei der Verwendung solcher Wörter oder für zusätzliche Informationen gibt es eine Infobox -Sie ist an den farblich markierten Wörtern zu erkennen.- (Sie ist an den farblich markierten Wörtern zu erkennen.) in wo weitere Erklärungen zu finden sind.


Warum so eine Seite?


Seit dem Jahr 2000 erfreut sich unser Hobby Geocaching wachsender Beliebtheit. Seit spätestens dem Jahr 2008 ist in Deutschland ein sprunghafter Anstieg an Geocachern und Geocaches zu sehen. Daraus entwickeln sich vielerorts Probleme.

Häufig werden die Eigentumsrechte der Grundstückseigentümer nicht beachtet. Oft legen Geocacher ihre Caches und "vergessen" dabei die Genehmigung des Eigentümers einzuholen. Ferner werden öfter Geocaches an jagdlich bedeutenden Stellen versteckt, was natürlich zu Ärger mit der Jägerschaft führt. Dieses sind nur ein paar von den Problemen, die unweigerlich zu Konflikten führen. Selbst wenn diese Probleme häufig durch die Unwissenheit der Geocacher entstehen, führen sie immer öfter zu Konflikten zwischen Geocachern und Leuten aus Jagd, Forst, Naturschutz und den Grundstückseigentümern. Diese Gruppen bemängeln immer öfter die Fehler der Geocacher und fordern inzwischen gesetzliche Verbote oder Verschärfungen für das Geocaching.
Aber es gibt auch andere Leute in diesen Gruppen. Was hoffen lässt, dass wir unser Hobby noch länger betreiben dürfen.

In NRW lud der Landesjagdverband uns Geocacher zu einer Veranstaltung ein, um über diese Probleme zu sprechen. Dort wurde klar, dass diese Gruppen (Eigentümer, Forst, Jagd und Naturschützer) in NRW auf einen Dialog setzt wollen.


Um einen Dialog führen zu können, sollte man zunächst versuchen sich in die Lage und die Gedankengänge des Gegenübers hinein zu versetzen.

Und genau bei diesem Punkt will diese Seite ansetzen.

Um zu verstehen warum sich die Gruppen aus Jagd, Forst und Eigentümer aufregen, muss man die Hintergründe und Zusammenhänge kennen. Nur wenn man einen Einblick in diese Hintergründe hat, kann man selber beurteilen, wo das Problem liegen kann und ist dadurch eher bereit in einem Dialog einzulenken. Deswegen bin ich auf dieser Seite nicht nur den vielen Fragen nachgegangen, sondern ich versuchte ferner in vielen Themenbereichen möglichst tief zu gegraben und die Hintergründe zu diesen Themen herauszuarbeiten.


Die Informationen dieser Seite stammen aus unzähligen Online-Recherchen, Fachbüchern und Fachzeitschriften. Um die Recherchen auf Richtigkeit zu prüfen, oder wenn ich zu einem Thema verschiedene Auffassungen gefunden habe, führte ich das ein und andere Gespräche mit regionalen Angehörigen aus Forst, Jagd und einem Grundstückseigentümer. Aufgrund dieser Gespräche kam es noch zu Überarbeitungen und Ergänzungen der Seiten.


Wie baut sich diese Seite auf?


  1. In dem Themenfeld "Geocaching" können sich Interessierte über das Geocaching informieren. Neben einer kurzen Anleitung zum Geocaching wird hier kurz beschrieben, wie das Geocaching entstand. Damit verbunden, wird beschrieben, wie die älteste Plattform (Groundspeak) funktioniert, entstand und welche Ziele die Betreiber mit diesem Spiel erreichen wollen.


    In dem Hauptthema dieser Seite "Geocaching und Natur" habe ich in Anlehnung an die häufigsten Fragen in Foren begonnen diesen Fragen nachzugehen, diese zu beantworten und mit vielen Hintergrundinformationen zu ergänzen.

  2. Als erstes bin ich auf die Rechtsfragen eingegangen. Hier erfolgt ein Einblick in die Gesetze, die am häufigsten in Verbindung mit Geocaching gefallen sind.


    Sie sind gegliedert in

    • Waldgesetz
    • Landschaftsgesetz
    • Jagdrecht
    • Geocaching mit Hund
    • Artenschutz
    • Schutzgebiete
    • Eigentumsrecht und Betretungsrecht


  3. Im nächsten Unterpunkt gehe ich auf nötige und laufende Dialoge zwischen Geocachern und den anderen Interessensgruppen ein.

  4. Als nächstes gehe ich der Frage nach, "Was sind … ?". Hier versuche ich jagdlichen und forstlichen Einrichtungen zu beschrieben und zu erklärt.

  5. In dem Abschnitt "Wald Info" gehe ich zunächst im Allgemeinen auf den Wald ein. Auf den beiden Unterseiten folgen Erklärungen zu der Bewirtschaftung, zu der Holzwirtschaft und an einem Beispiel versuche ich zu erklären, wie sich das Geocaching negative auswirken kann.

  6. In dem Bereich "Gefahren des Waldes" gehe ich auf die typischen und atypischen Gefahren des Waldes ein.
    Auf der ersten Seite erkläre ich die typischen Gefahren die von Zecken und dem Fuchsbandwurm ausgehen. Die zweite Seite befasst sich mit den atypischen Gefahren wie den Waldbrand und die Gefahren die durch die Bewirtschaftung entstehen. Abschließend Versuche ich an einem Beispiel zu erklären welche Gefahren / Folgen entstehen können, wenn man sich nicht an die Betretungsverbote gewisser Flächen hält.

  7. Schließlig folgt die Seite "Wild und andere Tiere".
    Hier gehe ich zunächst der Frage nach, wo der Unterschied zwischen Wild und Tier liegt. Ferner folgt eine Erklärung, was Hochwild und Niederwild ist. Aber auch auf die "Roten Listen" und den deutschen Tierbestand gehe ich kurz ein.
    Schließlich habe ich begonnen Informationen über Tiere zusammen zustellen, die am häufigsten bei Beschwerden übers Geocaching genannt werden. Hierbei rückt zunächst die Fledermaus ins Bild, welche von den Umweltschützern genannt wird. Dem folgt ein Vergleich zwischen dem Reh und dem Rothirsch. Der Vergleich erfolgt deswegen, um auf die Unterschiede im Fluchtverhalten aufmerksam zu machen. Das soll aufzuzeigen, weswegen der Rothirsch, nach Aussagen der Jäger, vermutlich durch Störungen häufiger an Verkehrsunfällen beteiligt ist als andere Tiere.

  8. Zu guter Letzt kommt dann das Thema "Naturverträgliches Geocaching" Hier habe ich noch einmal zusammen gestellt, was beachten sollte, wenn man einen Geocache versteckt.


Das war eine kurze Zusammenfassung über das, was ihr auf dieser Seite findet. Sicherlich gibt es noch unzählige offene Fragen und Informationen, die für einen vernünftigen Dialog nötig wären. Aber diese Seite stellt sicherlich einen brauchbaren Überblick und Einstieg in diese weit gestreute Thematik da.
Nach der Veröffentlichung dieser Seite werde ich mich bemühen, die Seite zu erweitern und zu ergänzen. Dafür sind belegbare Gastbeiträge oder Rohskripte willkommen und können unter Nennung des Autors veröffentlicht werden.


Nun wünsche ich allen viel Freude beim Lesen und hoffe, dass die zusammengetragenen Informationen hilfreich bei künftigen Dialogversuchen sind.




HP LogoIch wünsche nun allen weiterhin
"Happy Hunting!" und "Bis in den Wald!"
Beide Aussagen sind regional typische Grüße





Online seit dem

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