Herbst-Titelbild. Alte Windwurffläche- heute mit Forstkulturen bepflanzt

Alles, was Recht ist.


Ja, Geocaching ist ein tolles Hobby, was inzwischen von jedem betrieben werden kann.
Aber da man sich bei diesem Hobby in der Öffentlichkeit bewegt, muss man sich natürlich auch an die Gesetze halten.
Aber kaum jemand kann alle Gesetze kennen und wissen, was da drin steht. Oft weiß man nicht, ob es rechtens ist was man gerade tut, aber mit ein wenig gesundem Menschenverstand findet man meistens den rechten Weg.

Aber gerade beim Geocaching besteht die Gefahr, dass man diese Rechte versehentliche aus Unwissenheit verletzt.

Wie heißt es so schön?
"Unwissenheit schützt vor Strafe nicht."

Was das angeht, sind insbesondere die Cacher in der Pflicht, die die Dosen verstecken. Diese geben mit der Einreichung ihres Listings den "Gutachtern" ihr Wort, das sie sich bei ihren Verstecken zum einen die Erlaubnis des Eigentümers geholt haben und sich an Bundesgesetze, Landesgesetze und an örtliche Verordnungen gehalten haben.
Aber auch für jeden Sucher gelten die Gesetze, an die er sich zu halten hat. Und wenn jemanden etwas auffällt, was nicht rechtens erscheint, sollte man zumindest den Owner oder die zuständigen Reviewer verständigen um vielleicht Probleme mit Eigentümern, Jägern oder Forstbeamten entgegen zu wirken. Und das nicht nur aus dem Grund des Rechtsempfindens, sondern auch um unser gemeinsames Hobby das Geocaching zu schützen.

Hier ist nun ein kurzer zusammen Schnitt von den wichtigsten Gesetzen, von denen man in Verbindung mit Geocaching gehört hat oder gehört haben sollte:



Das dürften jetzt so ziemlich alle Gesetze gewesen sein, von denen ich im Laufe der Zeit gehört habe, die im Zusammenhang mit Geocaching gefallen sind.


Hierzu ist noch anzumerken, dass es, sofern nachweislich gegen geltendes Recht bzw. rechtskräftige Schutzgebietsverordnungen verstoßen wurde und die Personalien der Personen auf frischer Tat registriert wurden, zu rechtlichen Ahndungen kommen kann.
Zuständig für die Verfolgung sind bei Verstößen die entsprechenden Behörden.



Die Zuständigkeiten bei Verstößen von Ordnungswidrigkeiten und Straftaten (sofern sie in den Gesetzen genannt sind) gliedern sich in erster Linie so:


Die Polizei ist hier nur in zweiter Linie betroffen, da bestellte Jäger (gem. §25 BJG) -innerhalb ihres Jagdreviers- und Forstbeamte in ihren Dienstbezirken hoheitliche Aufgaben (gem.der Verordnung über die Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft) erfüllen.
Das heißt auch, dass der Jagdausübungsberechtigte berechtigt ist, die Personalien der Personen (gem. §25LJG Abs.4) festzustellen.
Der Jäger selber ist aber ebenfalls gem. §25 Abs.5 verpflichtet sich bei der Ausübung des Jagdschutzes im Sinne von Absatz 4 auf Verlangen durch Vorzeigen eines Jagdschutzausweises auszuweisen, es sei denn, dass ihm dies aus Sicherheitsgründen (was sich aber eher auf Abs.4, Punkt 1 beziehen dürfte) nicht zugemutet werden kann.
Der Jagdschutzausweis wird von der zuständigen unteren Jagdbehörde für die Dauer der Jagdausübungsberechtigung ausgestellt.



Soweit zunächst mit der Einleitung. Auf den Unterseiten zu "Alles, was Recht ist" habe ich die oben genannte Gesetze zusammengefasst und mit Links versehen, wo man sich die gesamten Gesetzestexte selber einmal anschauen kann. Schwer zu verstehen sind diese Gesetzestexte eigentlich nicht, man muss sich halt nur einmal die Zeit nehmen, um sich einen Überblick zu verschaffen.
Da ich selber kein Jurist bin, verweise ich auf zwei gut ausgearbeitete Aufsätze der Zeitung "Natur und Recht" des Springer Verlages. Hierin wurde Geocaching bereits Mitte 2011 einmal rechtlich durchleuchtet und kommentiert.


Auf den dann folgenden Seiten der Rubrik "Geocaching und Umwelt" werde ich versuchen einige Begriffe und Zusammenhänge zu erklären. Hier kommen dann Sachen wie Forstkulturen, jagdliche Einrichtungen, ein kleiner Steckbrief "Wald" und noch ein wenig hiervon und davon. ;-D




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Die Verordnung über die Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft



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