Herbst-Titelbild. Alte Windwurffläche- heute mit Forstkulturen bepflanzt

Geocaching und Umwelt


Neben den Möglichkeiten, die Geocaching bietet (z.B. CITO) wird das Thema Umwelt und Natur auch inzwischen immer öfter das Gesprächsthema in den verschiedenen Onlineforen und Podcasts. Hier wird sich allzu oft darüber ausgelassen, dass der Waldbesitzer, Jäger und mittlerweile sogar Städte beginnen ganze Gebiete, bei den Onlineplattformen, für Geocacheverstecke zu sperren.

Die Gründe dafür sind nicht nur die stetig wachsende Zahl an Geocachern und Geocaches und die daraus entstehenden Belastungen für die Umwelt. Vielmehr ist es die Tatsache, dass viele Geocacher sich noch nicht mit den Auswirkungen ihres Hobbys auseinandergesetzt haben.
Da wird schlicht und einfach nicht nachgedacht ob die gewählte Stelle für den Cache gut (im Sinne für Pflanzen und Tiere) ist. Auch die Einholung einer Erlaubnis für den Cache, beim Pächter, Eigentümer (oder dessen Verwalter) oder beim zuständigen Forstbeamten wird schlicht und einfach "vergessen".
Aber auch die Versteckqualität hat sich mit der steigenden Zahl der Cacher geändert. Wurde früher ein Geocache so versteckt, dass ein Außenstehender diesen nicht sofort finden konnte, werden sie heute immer aufwendiger versteckt. Das hat zur Folge, dass selbst der Geocacher den Cache nicht mehr so schnell findet. Das birgt dann aber auch die Gefahr, dass der Sucher immer ungeduldiger bei seiner Suche vorgeht. Diese Ungeduld ist dann schließlich auch an der Cacheumgebung deutlich zu sehen.

Wie oft kommt man an Stellen, wo diese deutlichen Spuren des Suchens zu sehen sind?

Da findet man ausgerissene oder umgeknickte Jungbäume. Auch Caches in Schonungen, Äsungszonen und Wildruhezonen findet man leider immer öfter. Aber auch die typischen Cacherpfade die sich gebildet haben, weil der Weg zum Cache auf dem direkten Weg durch die Landschaft einfach kürzer ist als der offizielle Weg. Und das, obwohl der Weg vielleicht gerade einmal 100 m länger ist, und der Cache selber wahrscheinlich noch direkt am Wegesrand liegt.

Und dann wundern sich Geocacher, dass es zu Probleme kommt und immer mehr Grundstückseigentümer ihre Ländereien für das Geocaching sperren lassen?

Auf den folgenden Seiten habe ich versucht, einige Informationen zusammen zutragen. Die Seiten befassen sich zum einem mit allgemeinen Verhaltensweisen und einigen Informationen zu Wald und Flur.




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